Leistungen

Pflegephilosophie

Wir sehen unsere Bewohner auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes im Mittelpunkt des professionellen Handelns. Pflege und soziale Betreuung sind dabei Beziehungsarbeit.

Unter Berücksichtigung immer neuer medizinischer und pflegerischer Erkenntnisse wollen wir für ältere Menschen eine Umgebung mit hoher Lebensqualität schaffen. Es werden bedürfnisorientierte Rahmenbedingungen ermöglicht, in denen sich ältere Menschen trotz Einschränkungen akzeptiert und verstanden fühlen. Trotz kognitiver Einschränkungen soll der Pflegebedürftige von der Pflegeperson als gleichwertiges Gegenüber wahrgenommen werden. Eine wertschätzende Grundhaltung aller am Pflegeprozess Beteiligten ist eine wichtige konzeptionelle Grundlage.

Wir orientieren uns am Modell der fördernden Prozesspflege (Monika Krohwinkel) und dem personenzentrierten Ansatz (Tom Kitwood) und erweitern diese mit den Elementen der Validation und Basalen Stimulation.

Demenzpflege

Wir halten im „Haus St. Elisabeth“ 3 Wohngruppen mit je 14 Bewohnerplätzen für Bewohner mit demenziellen Beeinträchtigungen vor. Das tägliche Leben mit Menschen, die an verschiedenen Formen der Demenz erkrankt sind, ist nicht immer planbar – es steckt voller Überraschungen. Jeder Bewohner hat eine andere Persönlichkeit, besondere Bedürfnisse und lebt in seiner ganz „eigenen Welt“. Gerade in diesen Wohngruppen haben wir die Möglichkeiten geschaffen, dass sowohl die Aktivität wie auch der notwendige Rückzug in den Ruhebereichen möglich ist.

„Wertschätzung und Wohlbefinden im Alter“ – so lautet unser angestrebtes Ziel.

Wir verstehen die Pflege und Betreuung der Demenzkranken als aktiven Prozess, der eine stetige bedürfnisorientierte Anpassung notwendig macht. Das heißt, der Bewohner „entscheidet“ und (geplante) Tagesabläufe und -strukturen werden kontinuierlich verändert und angepasst.

In der zentralen Wohnküche mit angrenzenden Ruheinseln ist ein/e Mitarbeiter/in den ganzen Tag über als Ansprechpartner/in zugegen.

Palliativpflege

Ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod!
Diesen Wunsch hat jeder, aber gerade in der letzten Lebensphase bekommt diese Aussage eine besondere Bedeutung. Abschiednehmen fällt nicht leicht, weder für einen persönlich noch für die Angehörigen und Freunde.

Wir haben bei der Planung des Hauses auf einen Verabschiedungsraum verzichtet, da wir glauben, dass es für die trauernden Angehörigen wichtig ist, in dem Umfeld Abschied nehmen zu können, in dem ihr Verstorbener seinen Lebensabend verbrachte. In der letzten Lebensphase unterstützen uns ausgebildete Palliativ-Pflegefachkräfte der Stiftung. Sie sorgen für die gute und fachliche Zusammenarbeit mit den Hausärzten, dem palliativärztlichen Notdienst, dem ambulanten Hospizdienst und den Pastören aus der Gemeinde. Sie unterstützen gerade auch unsere Angehörigen bei speziellen Fragen.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Sie benötigen auf Grund eines Krankenhausaufenthaltes oder eines geplanten Urlaubes Ihrer Pflegeperson vorübergehend einen Kurzzeitpflegeplatz?

Wir bieten Ihnen sechs eingestreute Kurzzeitpflegeplätze in unseren Wohngemeinschaften an. So nehmen Sie oder Ihr Angehöriger aktiv am Leben der Wohngemeinschaft teil.

All diese Zimmer sind Einzelzimmer mit hochwertiger Ausstattung, so dass Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger sich für den Kurzaufenthalt bei uns auch wohlfühlen können. 
Die Kurzzeitpflege wird  von der Pflegekasse bezuschusst.