Willkommen bei der St. Elisabeth Stiftung

Miteinander – füreinander; unter diesem Leitmotiv sind wir
für Menschen da, die unsere Hilfe benötigen.

Die St. Elisabeth Stiftung ist eine selbständige kirchliche Stiftung mit Sitz in Detmold. Wir sind eng mit der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Detmold verbunden und seit 1898 in der Kinder-, Familien-, Alten- und Krankenhilfe aktiv.

Aktuelle Nachrichten

Die Lions, St. Elisabeth und das Freilichtmuseum

Es ist schon eine kleine Tradition geworden – eine Einladung des Detmolder Lionsclubs an die kleinen Kinder in der St. Elisabeth Stiftung in Detmold. Hier wird dann gemeinsam ein wunderbarer Nachmittag verbracht…

Wir trafen uns vor dem Eingang und wanderten gemeinsam hinauf ins Paderborner Dorf. Auf dem Weg dorthin konnten wir die Ziegen streicheln, die Pferden beim Ziehen von Pflug und Egge beobachten und dem Schmied bei der Arbeit zuschauen, der einen Nagel und auf Wunsch sogar ein Herz schmiedete.

Auf der Wiese erwarteten uns die Museumspädagoginnen zu Spielen „am Dorfrand“ – und es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Kinder Spaß haben am Sackhüpfen, Fangspielen, „Der Fuchs geht…“ oder auch „Ringlein, Ringlein,…“ um nur einige Spiele zu nennen.

Nachdem die Kinder sich auf der Wiese austoben konnten ging es ins Fotostudio, wo lustige Gruppenfotos entstanden. Der Fotograf hatte seine eigene Methode, den Kindern die Scheu vor der Kamera zu nehmen – und selbst die Erwachsenen hatten Spaß dabei.

Zum guten Schluss stärkten sich alle im „Weißen Ross“ bei leckeren Pommes, Hähnchen Nuggets, Schnitzel und Salat bevor der Heimweg angetreten wurde. Es war ein rundum gelungener Samstagnachmittag, für den wir uns beim Lionsclub von ganzem Herzen bedanken!

Fachtag am 15.09.2018: „Traumatischer Stress in der Familie“

… wenn das Zusammenleben durch Traumatisierung aus der Balance gerät

Miteinander – Füreinander ist die Kernaussage in unserem Leitbild. Die „Westfälischen Pflegefamilien“ der St. Elisabeth Stiftung versuchen die Synergien auch zwischen Trägern zu verwirklichen und haben so in 2018 ein gemeinsames Projekt mit weiteren 2 Trägern durchgeführt. Bereits im Frühjahr konnten wir mit Kindern und ihren Familien einen kreativen Tag gestalten, bei dem bunte Kunstwerke entstanden sind. Alle farbfrohen und lebendigen Werke stellen verschiedene Aussagen bezogen auf das gemeinsame Leben in einer (Pflege-)Familie dar. Das Motto „Familie bewegt“ prägt jedes Familienmitglied und in dem Miteinander entwickeln sich Kinder und Erwachsene weiter. Sie wachsen zusammen und teilen gute und schlechte Erfahrungen miteinander. Das gemeinsame Werk ist das Leben, in dem Menschen füreinander da sind!

Pflegekinder bringen vielfältige Erfahrungen in ihre Pflegefamilien mit und die Auswirkungen von den Vernachlässigung und Misshandlung werden manchmal in der Familie als Symptom sichtbar. Der Umgang mit „Posttraumatischem Stress“ erfordert Wissen, Geduld, Akzeptanz und Durchhaltevermögen.

Der Fachvortrag von Herrn Korittko versammelte  100 Pflegeeltern, Fachleute und Interessierte. Alexander Korittko präsentierte eine lebendige Darstellung  der Definition, die Auswirkungen und den Umgang mit Stress-Symptomen bei entwicklungsbeeinträchtigten Kindern. Er skizzierte in seinem Vortrag eine traumapädagogische Haltung und bereicherte seinen Vortrag durch lebendige Beispiele, die das Leben von Pflegeeltern widerspiegeln. Der Austausch zwischen den Gästen fand in einer entspannten und versorgenden Atmosphäre statt.

Was brauchen Kinder, die unter den Folgen von frühtraumatischen Erfahrungen leiden?

Herr Alexander Korittko fasste alle Handlungen unter drei Begriffen zusammen:                  Traumatisierte Menschen können nur genesen, wenn sie äußere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und menschliche warmherzige Beziehungen erfahren.

Was leicht und logisch klingt erfordert im Alltag  eine große Bereitschaft, Wiederholung und Motivation seitens der Menschen, die sich einer solchen Aufgabe widmen. Die Aufgabe unserer Pflegeeltern verdient daher höchste Anerkennung.

Der Fachtag mit den Kooperationspartnern der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln, der Diakonischen Stiftung Wittekindshof und der St.Elisabeth Stiftung war absolut gelungen und hinterlässt die Gewissheit, dass es sich lohnt, gemeinsame Wege zu gehen.

In diesem Sinne: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht! F. Kafka

Im Dienste des guten Geschmacks

Morgens um 06.30 Uhrt beginnt der Arbeitstag für Thomas Schnider und seine Kolleginnen und Kollegen von der Großküche am Dolzer Teich. Sie sind im Dienst des guten Geschmacks unterwegs und wirken maßgeblich daran mit, dass sich Bewohner in den Einrichtungen der Stiftung wohl fühlen. Der Koch schiebt die Teiglinge für die Brötchen in den Ofen und bereitet die Zutaten für das Frühstück für das Haus vor. Danach geht es an die Vorbereitung des Mittagessens. Allein 20 Kilogramm Kartoffeln werden hier am Tag verarbeitet, zirka 220 Mittagessen verlassen an sieben Tagen die Woche die Küche für die Bewohner und Tagesgäste der Einrichtungen der Altenhilfe der Stiftung (Haus am Dolzer Teich, Haus St. Elisabeth und Haus am Kurpark).

Da ist für jeden Gast etwas dabei, es gibt täglich zwei Gerichte zur Auswahl, mit Vorspeise und Nachtisch. Heute gibt es Falscher Hase im Speckmantel mit Kohlrabi und Kartoffeln oder Senfeier mit Kartoffeln und Salat… „Gutes Essen hat in der Stiftung einen großen Stellenwert und wird von den Gästen und Bewohnern sehr geschätzt“, weiß Regina Döhre…

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Quelle: Detmolder Kurier Nr. 193, 12. September 2018, Seite 9