Willkommen bei der St. Elisabeth Stiftung

Miteinander – füreinander; unter diesem Leitmotiv sind wir
für Menschen da, die unsere Hilfe benötigen.

Die St. Elisabeth Stiftung ist eine selbständige kirchliche Stiftung mit Sitz in Detmold. Wir sind eng mit der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Detmold verbunden und seit 1898 in der Kinder-, Familien-, Alten- und Krankenhilfe aktiv.

Aktuelle Nachrichten

Fachtag am 15.09.2018: „Traumatischer Stress in der Familie“

… wenn das Zusammenleben durch Traumatisierung aus der Balance gerät

Miteinander – Füreinander ist die Kernaussage in unserem Leitbild. Die „Westfälischen Pflegefamilien“ der St. Elisabeth Stiftung versuchen die Synergien auch zwischen Trägern zu verwirklichen und haben so in 2018 ein gemeinsames Projekt mit weiteren 2 Trägern durchgeführt. Bereits im Frühjahr konnten wir mit Kindern und ihren Familien einen kreativen Tag gestalten, bei dem bunte Kunstwerke entstanden sind. Alle farbfrohen und lebendigen Werke stellen verschiedene Aussagen bezogen auf das gemeinsame Leben in einer (Pflege-)Familie dar. Das Motto „Familie bewegt“ prägt jedes Familienmitglied und in dem Miteinander entwickeln sich Kinder und Erwachsene weiter. Sie wachsen zusammen und teilen gute und schlechte Erfahrungen miteinander. Das gemeinsame Werk ist das Leben, in dem Menschen füreinander da sind!

Pflegekinder bringen vielfältige Erfahrungen in ihre Pflegefamilien mit und die Auswirkungen von den Vernachlässigung und Misshandlung werden manchmal in der Familie als Symptom sichtbar. Der Umgang mit „Posttraumatischem Stress“ erfordert Wissen, Geduld, Akzeptanz und Durchhaltevermögen.

Der Fachvortrag von Herrn Korittko versammelte  100 Pflegeeltern, Fachleute und Interessierte. Alexander Korittko präsentierte eine lebendige Darstellung  der Definition, die Auswirkungen und den Umgang mit Stress-Symptomen bei entwicklungsbeeinträchtigten Kindern. Er skizzierte in seinem Vortrag eine traumapädagogische Haltung und bereicherte seinen Vortrag durch lebendige Beispiele, die das Leben von Pflegeeltern widerspiegeln. Der Austausch zwischen den Gästen fand in einer entspannten und versorgenden Atmosphäre statt.

Was brauchen Kinder, die unter den Folgen von frühtraumatischen Erfahrungen leiden?

Herr Alexander Korittko fasste alle Handlungen unter drei Begriffen zusammen:                  Traumatisierte Menschen können nur genesen, wenn sie äußere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und menschliche warmherzige Beziehungen erfahren.

Was leicht und logisch klingt erfordert im Alltag  eine große Bereitschaft, Wiederholung und Motivation seitens der Menschen, die sich einer solchen Aufgabe widmen. Die Aufgabe unserer Pflegeeltern verdient daher höchste Anerkennung.

Der Fachtag mit den Kooperationspartnern der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln, der Diakonischen Stiftung Wittekindshof und der St.Elisabeth Stiftung war absolut gelungen und hinterlässt die Gewissheit, dass es sich lohnt, gemeinsame Wege zu gehen.

In diesem Sinne: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht! F. Kafka

Im Dienste des guten Geschmacks

Morgens um 06.30 Uhrt beginnt der Arbeitstag für Thomas Schnider und seine Kolleginnen und Kollegen von der Großküche am Dolzer Teich. Sie sind im Dienst des guten Geschmacks unterwegs und wirken maßgeblich daran mit, dass sich Bewohner in den Einrichtungen der Stiftung wohl fühlen. Der Koch schiebt die Teiglinge für die Brötchen in den Ofen und bereitet die Zutaten für das Frühstück für das Haus vor. Danach geht es an die Vorbereitung des Mittagessens. Allein 20 Kilogramm Kartoffeln werden hier am Tag verarbeitet, zirka 220 Mittagessen verlassen an sieben Tagen die Woche die Küche für die Bewohner und Tagesgäste der Einrichtungen der Altenhilfe der Stiftung (Haus am Dolzer Teich, Haus St. Elisabeth und Haus am Kurpark).

Da ist für jeden Gast etwas dabei, es gibt täglich zwei Gerichte zur Auswahl, mit Vorspeise und Nachtisch. Heute gibt es Falscher Hase im Speckmantel mit Kohlrabi und Kartoffeln oder Senfeier mit Kartoffeln und Salat… „Gutes Essen hat in der Stiftung einen großen Stellenwert und wird von den Gästen und Bewohnern sehr geschätzt“, weiß Regina Döhre…

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Quelle: Detmolder Kurier Nr. 193, 12. September 2018, Seite 9

Ein Sommerfest im Stil der 50er Jahre…

Ende August war es wieder soweit: im Haus St. Elisabeth wurde das Sommerfest gefeiert, dieses Mal im Stil der 50er Jahre. Als wäre es gestern gewesen. Bewohner mit Familie, Freunden, Bekannten sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche trafen sich und ließen diesen Tag zu einem Erlebnis werden.

Schon die Tage zuvor konnten viele kleine Änderungen in den Fluren beobachtet werden und die originalgetreuen Dekorationen auf den Etagen ließen die Vorfreude auf das Fest steigen. Endlich am Samstag, den 25.08.2018 war es dann soweit. Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit frischem Kuchen vom Bäcker von nebenan. Anschließend eröffnete Herr Bockelkamp (Einrichtungsleitung) mit einer Rede das Programm in den Räumen der Tagespflege. In hübschen Petticoats und Polkadots gab es einen ersten Tanz mit den Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes. Udo und Holger von „Musik hilft leben“ sorgten für Live-Musik. Die Liederwahl war ein Potpouri der gesamten 50er Jahre und Wunschlieder der Bewohner. So langsam füllte sich die Tanzfläche, auf der mit viel Freude das Tanzbein geschwungen wurde.

Gestärkt durch Getränke und kleine Süßigkeiten startete im fließenden Übergang der dritte Teil der Feierlichkeiten. Im Raum der Geschichte, gab es einen liebevoll ausgearbeiteten Zeitstrahl, der mit Text und Bild die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaftswunderjahre zeigte und in  Erinnerung brachte. Leser und Interessenten konnten ihr Wissen anschließend an einer Rätselwand prüfen. Über das ganze Haus verteilt waren verschiedenste Angebote: es gab Witzecken, Anekdoten und Gedichte der damaligen Zeit, sportliche Aktivitäten, Kinderspiele der 50er Jahre, es gab Erinnerungen durch Bilder berühmter Persönlichkeiten aus den verschiedensten Genres, viele kleine Accessoires, bildreich dargestellte Auszählreime, eine mobile Fotostation, bei der sich verkleidet werden konnte, Riesenseifenblasen und im Sommerkino liefen Filme von Heinz Erhardt.

Herrlicher Duft lockte alle Festteilnehmer dann zum Abend hin wieder in ihre Hausgemeinschaften zurück, in denen Buffetteller und Toast Hawaii vorbereitet waren.So ging ein wunderbares Fest bei netten Gesprächen zu Ende! Vielen Dank für den tollen Tag!