Willkommen bei der St. Elisabeth Stiftung

Miteinander – füreinander; unter diesem Leitmotiv sind wir
für Menschen da, die unsere Hilfe benötigen.

Die St. Elisabeth Stiftung ist eine selbständige kirchliche Stiftung mit Sitz in Detmold. Wir sind eng mit der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Detmold verbunden und seit 1898 in der Kinder-, Familien-, Alten- und Krankenhilfe aktiv.

Aktuelle Nachrichten

Talk: Da ist etwas passiert in meinem Gehirn! Ich lebe – mit MS!

Talkrunde: Da ist etwas passiert in meinem Gehirn. Ich lebe – mit MS!

Wann?    Mittwoch, den 25.04.2018 um 18.30 Uhr

Wo?        Lipp. Landes-Brandversicherungsanstalt, Simon-August-Str. 2, 32756 Detmold

Unsere Gäste der Talkrunde sind:

Dr. Eva Koch, Leiterin Multiple Sklerose Projekte der gemeinn. Hertie-Stiftung, Frankfurt

Sabine Marina, Regisseurin, Filmstudio Hamburg, Dokumentarfilm „Kleine graue Wolke“

Dr. Sabine Schipper, Geschäftsführerin DMSG, Landesverband NRW, Düsseldorf

Dr. Christoph Schattenfroh, Neurologe/Psychiater, Ltd. Oberarzt KLL, MS-Ambulanz

Dr. Günther Golla, Ltd. Oberarzt-FA, Kinder-Jugendmedizin, Neuopädiater

Moderation: Thorsten Wagner, Chefredakteur Antenne Unna

Eine gemeinsame Veranstaltung der: Jüngere Wohnpflege e.V., Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt und der St. Elisabeth Stiftung

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Ich und meine Familie – Kreativtag für Pflegekinder zum Thema Familie

Es wurde viel geschmirgelt, geraspelt und gepinselt am Kreativtag der Pflegefamilien Mitte März in der Hiddenhausener Kulturwerkstatt. Die Familienberaterinnen der Diakonischen Stiftung Wittekindshof (Bad Oeynhausen), der St. Elisabeth Stiftung (Detmold) und der Ev. Jugendhilfe Schweicheln (Hiddenhausen) veranstalteten gemeinsam einen Tagesworkshop für Westfälische Pflegefamilien mit beeinträchtigten Pflegekindern. Gut 20 Kinder und Erwachsene kamen, um sich dem Thema „Ich und meine Familie“ künstlerisch zu widmen.

„Wir wollten uns als Träger zusammentun und einen besonderen Tag für unsere Pflegefamilien anbieten“, erzählt Maris Nolting, Pflegefamilienberaterin der Ev. Jugendhilfe. Zum Ziel setzte sich das Team, Pflegefamilien die Möglichkeit zu geben, im gemeinsamen Schaffungsprozess die eigene Familiensituation zu reflektieren. Aber auch, sich auf eine Weise näher zu kommen, die es der Alltag nicht möglich macht. Vier Stationen standen hierfür bereit. Mit allerlei Naturmaterialien, Farben und Werkzeugen konnten sich Kinder und Eltern eindecken und gemeinsam schöpferisch werden. Unterstützt wurden sie dabei vom Team der Kreativwerkstatt Hiddenhausen.

„Die Kinder hatten viel Spaß beim Basteln und Werken. Die Erwachsenen haben die Chance genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen Auszutauschen und so ein Beziehungsnetz zu knüpfen, was zwar nicht so bunt wie die Kunstwerke, aber hoffentlich im Alltag wertvoll für die Pflegefamilien ist“, berichtet Nadine Irmer vom Wittekindshofer Pflegefamilienteam.

Viele kleine und große Kunstwerke sind entstanden und zeigen, wie Pflegekinder ihre Familie sehen. Mal als Idylle, festgehalten in einem Wandbild aus Filz mit Haus, Sonnenschein und Tieren. Mal bunt und schrill, wie auf der Familien-Leinwand mit ihren leuchtend grellen Farben. Aber auch als ein komplexes Miteinander, wie das in Kleinarbeit entstandene Mobile aus Holzschiffen verdeutlicht. „Es ist das Sinnbild für Familie“, erklärt Doris Oles, Mitarbeiterin der Kreativwerkstatt Hiddenhausen. „Jedes Schiff hängt für sich allein. Doch wenn sich eines von ihnen bewegt, bewegen sich alle anderen mit – ganz wie in einer Familie. So sind alle voneinander abhängig und doch einzigartig und individuell.“

Alle Arbeiten des Kreativtages werden im Herbst bei einem Fachtag im Integrationsbetrieb Café Hudl in Herford ausgestellt. „Wir wollen mit der Ausstellung und dem Fachtag auf das Thema: „Heilungschancen für frühtraumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Inklusion“ aufmerksam machen“, betont Gabriele Hanses von der St. Elisabeth Stiftung. „Aber auch den Pflegefamilien unseren Dank aussprechen und ihre Arbeit würdigen.“