Im Dienste des guten Geschmacks

Morgens um 06.30 Uhrt beginnt der Arbeitstag für Thomas Schnider und seine Kolleginnen und Kollegen von der Großküche am Dolzer Teich. Sie sind im Dienst des guten Geschmacks unterwegs und wirken maßgeblich daran mit, dass sich Bewohner in den Einrichtungen der Stiftung wohl fühlen. Der Koch schiebt die Teiglinge für die Brötchen in den Ofen und bereitet die Zutaten für das Frühstück für das Haus vor. Danach geht es an die Vorbereitung des Mittagessens. Allein 20 Kilogramm Kartoffeln werden hier am Tag verarbeitet, zirka 220 Mittagessen verlassen an sieben Tagen die Woche die Küche für die Bewohner und Tagesgäste der Einrichtungen der Altenhilfe der Stiftung (Haus am Dolzer Teich, Haus St. Elisabeth und Haus am Kurpark).

Da ist für jeden Gast etwas dabei, es gibt täglich zwei Gerichte zur Auswahl, mit Vorspeise und Nachtisch. Heute gibt es Falscher Hase im Speckmantel mit Kohlrabi und Kartoffeln oder Senfeier mit Kartoffeln und Salat… „Gutes Essen hat in der Stiftung einen großen Stellenwert und wird von den Gästen und Bewohnern sehr geschätzt“, weiß Regina Döhre…

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Quelle: Detmolder Kurier Nr. 193, 12. September 2018, Seite 9

Ein Sommerfest im Stil der 50er Jahre…

Ende August war es wieder soweit: im Haus St. Elisabeth wurde das Sommerfest gefeiert, dieses Mal im Stil der 50er Jahre. Als wäre es gestern gewesen. Bewohner mit Familie, Freunden, Bekannten sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche trafen sich und ließen diesen Tag zu einem Erlebnis werden.

Schon die Tage zuvor konnten viele kleine Änderungen in den Fluren beobachtet werden und die originalgetreuen Dekorationen auf den Etagen ließen die Vorfreude auf das Fest steigen. Endlich am Samstag, den 25.08.2018 war es dann soweit. Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit frischem Kuchen vom Bäcker von nebenan. Anschließend eröffnete Herr Bockelkamp (Einrichtungsleitung) mit einer Rede das Programm in den Räumen der Tagespflege. In hübschen Petticoats und Polkadots gab es einen ersten Tanz mit den Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes. Udo und Holger von „Musik hilft leben“ sorgten für Live-Musik. Die Liederwahl war ein Potpouri der gesamten 50er Jahre und Wunschlieder der Bewohner. So langsam füllte sich die Tanzfläche, auf der mit viel Freude das Tanzbein geschwungen wurde.

Gestärkt durch Getränke und kleine Süßigkeiten startete im fließenden Übergang der dritte Teil der Feierlichkeiten. Im Raum der Geschichte, gab es einen liebevoll ausgearbeiteten Zeitstrahl, der mit Text und Bild die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaftswunderjahre zeigte und in  Erinnerung brachte. Leser und Interessenten konnten ihr Wissen anschließend an einer Rätselwand prüfen. Über das ganze Haus verteilt waren verschiedenste Angebote: es gab Witzecken, Anekdoten und Gedichte der damaligen Zeit, sportliche Aktivitäten, Kinderspiele der 50er Jahre, es gab Erinnerungen durch Bilder berühmter Persönlichkeiten aus den verschiedensten Genres, viele kleine Accessoires, bildreich dargestellte Auszählreime, eine mobile Fotostation, bei der sich verkleidet werden konnte, Riesenseifenblasen und im Sommerkino liefen Filme von Heinz Erhardt.

Herrlicher Duft lockte alle Festteilnehmer dann zum Abend hin wieder in ihre Hausgemeinschaften zurück, in denen Buffetteller und Toast Hawaii vorbereitet waren.So ging ein wunderbares Fest bei netten Gesprächen zu Ende! Vielen Dank für den tollen Tag!

Ein neues Zuhause für die Drachenreiter

Nach langem Suchen und einer kurzen Umbauphase konnten die kleinen und großen Drachenreiter (eine unserer stationären Wohngruppen) am 25. August 2018 in ihr neues großzügiges Zuhause in Veldrom einziehen. Im Laufe des Monats August wurde die Aufregung immer spürbarer, denn für den großen Tag mussten einige Vorbereitungen getroffen werden: jedes Kind/ jeder Erwachsene musste entscheiden, was mitgenommen werden soll und was nicht, viele Kisten wurden gepackt und beschriftet. Als die Handwerker noch aktiv waren konnten sich die Kinder ihr neues Zuhause schon mal von außen ansehen und machten sich Gedanken, wer wohl später in welchem Zimmer wohnen würde… Am 24. August war es dann soweit, die letzte Nacht im Gärtnerhaus im Hiddesen stand an, am Morgen wurden die letzten Habseligkeiten eingepackt und es ging mit dem Bulli auf ins neue Zuhause…

Angekommen in Veldrom legten alle Kinder eine hektische Betriebsamkeit an den Tag, schwärmten im Haus aus, bezogen ihre Zimmer, räumten zusammen mit den Pädagogen alles Wichtige ein und erkundeten Haus und Garten.

Nach so viel Aufregung fiel das Einschlafen am ersten Abend in der neuen Umgebung schwer, doch schlussendlich siegte die Müdigkeit und mit einem seligen Lächeln lagen alle zufrieden in ihren Betten. Herzlich Willkommen im neuen Zuhause!

Mit Groß und Klein… Westfälische Pflegefamilien (WPF) unterwegs auf der Weser!

Traditionen entstehen, indem man sie lebt! Und so sind wir mit einigen unserer WPF-Pflegefamilien und den Kindern einmal mehr unterwegs auf der Weser gewesen. Bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel wurden die Schlauchboote klar gemacht und in Hameln ins Waser gelassen. Mit gemeinsamen Kräften sind wir Flussabwärts gepaddelt.

Die Ruhe und die Natur boten die Gelegenheit miteinander ins  Gespräch zu kommen, die Natur zu entdecken und die gemeinsame Anstrengung als positive Kraft zu erleben. Als besondere Ereignisse können wir hervorheben: „Wir haben einen Eisvogel gesehen!“, haben viel gelacht und die eigenen Stärken erfahren, auch andere Sprachen ausprobiert und unseren Horizont etwas erweitert. Wir haben eine gemeinsame Pause gemacht, Lunch-Pakete geteilt, sind ins Spiel gekommen und haben am Ende nett zusammen gesessen.

„Alle in einem Boot“ – eine Analogie mit dem manchmal störanfälligen Leben im  Alltag der WPF-Pflegefamilien. Manches Mal paddeln wir in eine falsche Richtung oder drehen uns im Kreis…lassen uns von dem Strom treiben oder kämpfen gegen den Wind…ganz wie „das normale Leben“, nur an einem entspannten Ort. Wir sind alle unterschiedlich, aber eins haben wir alle gemeinsam: Wir wissen nicht genau, was der Strom bringt; bleiben aber optimistisch und zuversichtlich… paddeln weiter, bleiben im Boot und gehen nicht baden!

Betriebsausflug der Kinder-und Jugendhilfe: Einmal um den Lippesee

Bei dem diesjährigen Ausflug der Mitarbeiter aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ging es mit dem Bus nach Schloss Neuhaus. Bei angenehmen Temperaturen und gut gelaunt wurde entlang des schönen Lippesees gewandert. Nach der halben Strecke machte die Gruppe Pause an einem Sandstrand, wo der Proviant nicht fehlen durfte. Der Fahrer brachte die Getränke und den Kuchen, die Musikbox wurde angestellt und die Stimmung stieg. Alle verteilten sich auf die Sonnenschirme, als nach wochenlangen Sonnentagen nun der Regen einsetzte. Mit Regenschirmen und Regenschutz ausgerüstet wurde die restliche Strecke durch Pfützen und Matsch bezwungen und teilweise durchnässt die Grillhütte erreicht.

Wer mutig und ausdauernd war, durfte den Kollegen seine Wasserski-Künste demonstrieren. Die anderen trockneten währenddessen Ihre Socken und stärkten sich mit Grillfleisch und Salaten. Es wurde getrunken, gegessen, gelacht und getanzt. Trotz der starken Regengüsse also ein sehr gelungener Tag!

Medikamentenroboter TAB in TIME – Erstes Gerät bei der Caritassozialstation im Test

Tüftlerteam aus Lippe entwickelt vollautomatischen Medikamentenspender

Eine Innovation aus Lippe wird derzeit in der St. Elisabeth Stiftung in Detmold getestet. Es geht um die Digitalisierung in der Pflege, dargestellt an der täglichen Tablettengabe bei chronisch Erkrankten oder Menschen mit Handicap. Ein gutes Beispiel, wie die Digitalisierung Selbstständigkeit fördern und Freiräume schaffen kann. (…)

Das neue Gerät automatisiert die Medikamentengabe und schafft den zu unterstützenden Kunden dadurch völlig neue Freiheiten und ein Plus an Lebensqualität. Das Bad Salzufler Start-Up-Unternehmen AKVIGO GmbH mit Gabriele Bunse als Geschäftsführerin steckte drei Jahre Entwicklungsarbeit in den eckigen Kasten, der gemeinsam mit POS Tuning und Herrn Udo Voßhenrich konzipiert wurde. Er ist pefekt auf den körperlich und chronisch erkrankter Menschen zugeschnitten und schenkt den Pflegekräften wertvolle Zeit mit den Kunden. (…)

Die Alltagstauglichkeit soll der neue lächelnde Computer jetzt unter Beweis stellen. Yeliz Altuntas von der Caritassozialstation in Detmold nimmt eines der ersten drei Gerät in Betrieb…

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Quelle: Detmolder Kurier Nr. 190, 27. Juni 2018, Seite 10

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