Gutes tun und Orientierung finden

Anne Günther aus Reelkirchen macht einen Bundesfreiwilligendienst im Haus St. Elisabeth in Bad Meinberg

Der Bundesfreiwilligendienst ist gerade für Menschen zwischen Schule und Berufsleben eine sinnvolle Zeit der Findung. Für Anne Günther (19) aus Reelkirchen bei Blomberg diente es der Berufsorientierung. Außerdem lernt sie im Umgang mit Menschen viel dazu. Es ist ein Jahr, das ihr viele Chancen und Freiheiten bietet.

Anne Günther ist eine aufgeweckte junge Frau, die gerne mit Menschen umgeht. Zuhause in Reelkirchen trainiert sie als Übungsleiterin des TV Reelkirchen eine Kindergruppe im Videoclip-Dancing. Nach dem Abitur am Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg im Jahre 2017 wollte sie gerne etwas Neues ausprobieren und nicht gleich an einer Uni die Schulbank drücken. „Ich wollte ein Jahr lang etwas Gutes tun!“, sagt sie im Pressegespräch. Dafür ist der Bundesfreiwilligendienst genau die richtige Wahl, befand sie. Nach einigen Vorstellungsgesprächen entschied sie sich für die St. Elisabeth Stiftung. Am 15. August 2017 zog sie sich dann das grüne Polohemd an und wurde Teil des „grünen“ Teams – es war ihr erster Tag in der St. Elisabeth Stiftung in Bad Meinberg…

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Detmolder Kurier Nr. 187, 25. April 2018, Seite 11

Westfälische Pflegefamilien: Ein bunter Nachmittag ganz im Zeichen der Entspannung

Die Beraterinnen der Westfälischen Pflegefamilien der St. Elisabeth Stiftung  luden die Pflegeeltern zu einem entspannten und gesunden Nachmittag ein. Manchmal tut es einfach gut, dem Alltag zu entfliehen und – wie an diesem Samstag – in die Welt der Entspannung in zweifacher Weise einzutauchen.

Durch Leistungsdruck und Anforderungen im Alltag sind wir oft gezwungen, immer mehr zu geben, schneller und selbstloser zu werden. Das persönliche Wohlergehen, die eigenen Bedürfnisse und die Signale unseres Körpers werden dabei  häufig übersehen. Doch es gäbe ausreichende Möglichkeiten um abzuschalten, auszuruhen und dem eigenen Ich mit mehr Achtsamkeit zu begegnen, wenn wir diese kennen und nützen würden.

Der Einsatz von Entspannungsmethoden ist uns manchmal vielleicht noch nicht so geläufig. Also beschlossen wir, den Pflegeeltern die Möglichkeit zu geben, einen Nachmittag lang, diese Methoden kennen zu lernen. Frau Heidel brachte allen TeilnehmerInnen die Welt des Lachyogas nah, auf ganz ungezwungene und motivierende Art und Weise. Die Lust auf das spielerische Tun, Rhythmus, Atmung und Bewegung wurde unter den Teilnehmer*innen bald ansteckend und ….alle lachten, auch ohne es zu wollen,…denn Lachen ist gesund. Später begleitete uns Trainer Reinmöller aus Bad Salzuflen durch verschiedene Tai-Chi-Übungen. Die positive Stimmung hielt an und wir tauchten ein in eine Welt der bewussten Langsamkeit.

Die Idee für diesen Nachmittag zielte darauf hin ab, den WPF-Eltern eine Einführung in Entspannungsmethoden zu geben, quasi als ‚Gegenmittel‘ zum anstrengenden Alltag und den vielen „Energieräubern“, die das turbulente Familienleben tagtäglich mit sich bringt! Die Hoffnung ist, eine erweiterte innere Haltung zu fördern, die es jedem ermöglicht, etwas mehr für sich selbst zu tun!

Es war ein runder, sonniger, entspannter und angenehmer Nachmittag!

Talk: Da ist etwas passiert in meinem Gehirn! Ich lebe – mit MS!

Talkrunde: Da ist etwas passiert in meinem Gehirn. Ich lebe – mit MS!

Wann?    Mittwoch, den 25.04.2018 um 18.30 Uhr

Wo?        Lipp. Landes-Brandversicherungsanstalt, Simon-August-Str. 2, 32756 Detmold

Unsere Gäste der Talkrunde sind:

Dr. Eva Koch, Leiterin Multiple Sklerose Projekte der gemeinn. Hertie-Stiftung, Frankfurt

Sabine Marina, Regisseurin, Filmstudio Hamburg, Dokumentarfilm „Kleine graue Wolke“

Dr. Sabine Schipper, Geschäftsführerin DMSG, Landesverband NRW, Düsseldorf

Dr. Christoph Schattenfroh, Neurologe/Psychiater, Ltd. Oberarzt KLL, MS-Ambulanz

Dr. Günther Golla, Ltd. Oberarzt-FA, Kinder-Jugendmedizin, Neuopädiater

Moderation: Thorsten Wagner, Chefredakteur Antenne Unna

Eine gemeinsame Veranstaltung der: Jüngere Wohnpflege e.V., Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt und der St. Elisabeth Stiftung

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Ich und meine Familie – Kreativtag für Pflegekinder zum Thema Familie

Es wurde viel geschmirgelt, geraspelt und gepinselt am Kreativtag der Pflegefamilien Mitte März in der Hiddenhausener Kulturwerkstatt. Die Familienberaterinnen der Diakonischen Stiftung Wittekindshof (Bad Oeynhausen), der St. Elisabeth Stiftung (Detmold) und der Ev. Jugendhilfe Schweicheln (Hiddenhausen) veranstalteten gemeinsam einen Tagesworkshop für Westfälische Pflegefamilien mit beeinträchtigten Pflegekindern. Gut 20 Kinder und Erwachsene kamen, um sich dem Thema „Ich und meine Familie“ künstlerisch zu widmen.

„Wir wollten uns als Träger zusammentun und einen besonderen Tag für unsere Pflegefamilien anbieten“, erzählt Maris Nolting, Pflegefamilienberaterin der Ev. Jugendhilfe. Zum Ziel setzte sich das Team, Pflegefamilien die Möglichkeit zu geben, im gemeinsamen Schaffungsprozess die eigene Familiensituation zu reflektieren. Aber auch, sich auf eine Weise näher zu kommen, die es der Alltag nicht möglich macht. Vier Stationen standen hierfür bereit. Mit allerlei Naturmaterialien, Farben und Werkzeugen konnten sich Kinder und Eltern eindecken und gemeinsam schöpferisch werden. Unterstützt wurden sie dabei vom Team der Kreativwerkstatt Hiddenhausen.

„Die Kinder hatten viel Spaß beim Basteln und Werken. Die Erwachsenen haben die Chance genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen Auszutauschen und so ein Beziehungsnetz zu knüpfen, was zwar nicht so bunt wie die Kunstwerke, aber hoffentlich im Alltag wertvoll für die Pflegefamilien ist“, berichtet Nadine Irmer vom Wittekindshofer Pflegefamilienteam.

Viele kleine und große Kunstwerke sind entstanden und zeigen, wie Pflegekinder ihre Familie sehen. Mal als Idylle, festgehalten in einem Wandbild aus Filz mit Haus, Sonnenschein und Tieren. Mal bunt und schrill, wie auf der Familien-Leinwand mit ihren leuchtend grellen Farben. Aber auch als ein komplexes Miteinander, wie das in Kleinarbeit entstandene Mobile aus Holzschiffen verdeutlicht. „Es ist das Sinnbild für Familie“, erklärt Doris Oles, Mitarbeiterin der Kreativwerkstatt Hiddenhausen. „Jedes Schiff hängt für sich allein. Doch wenn sich eines von ihnen bewegt, bewegen sich alle anderen mit – ganz wie in einer Familie. So sind alle voneinander abhängig und doch einzigartig und individuell.“

Alle Arbeiten des Kreativtages werden im Herbst bei einem Fachtag im Integrationsbetrieb Café Hudl in Herford ausgestellt. „Wir wollen mit der Ausstellung und dem Fachtag auf das Thema: „Heilungschancen für frühtraumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Inklusion“ aufmerksam machen“, betont Gabriele Hanses von der St. Elisabeth Stiftung. „Aber auch den Pflegefamilien unseren Dank aussprechen und ihre Arbeit würdigen.“

Helfen aus Überzeugung

Stiftung 2022: Neues Karriereportal macht Lust auf Pflegeberufe

Die St. Elisabeth Stiftung in Detmold ist anders als „normale“ Unternehmen. Sie rechnet ihren Erfolg nicht alleine in Euro und Cent, sondern in Umfang und Qualität der Hilfen für bedürftige Menschen. Denken und Handeln sind aus christlichen Grundüberzeugungen abgeleitet; Achtung und Wertschätzung für Hilfsbedürftige und Mitarbeiter sind so etwas wie der „Markenkern“ der caritativen Stiftung, die als starker Partner Sicherheit und Beständigkeit für circa 400 Mitarbeiter und viele hundert Hilfsbedürftige bietet.

Die Stiftung ist im Aufbruch. Vorstand Reinhard zum Hebel hält ein kleines Heftchen in der Hand, das den Titel „Unser Leitbild“ trägt. Es wurde von den Mitarbeitern selbst erarbeitet und nicht „von oben“ verordnet. Im Heftchen ist zusammengetragen, was die Mitarbeiter der Stiftung bewegt und was bis 2022  bewegt werden soll. Dieses Leitbild sorgt für Transparenz und hilft bei der Orientierung in vielen Fragen. Zum Beispiel für neue Mitarbeiter, die in der Stiftung dringend gesucht werden…

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Detmolder Kurier Nr. 182, 15. Dezember 2017, Seite 9

 

Fröhliche Weihnachten!

Wir sagen Danke

für das vergangene Jahr und das gemeinsame Miteinander und Füreinander.

Wir wünschen Ihnen,

Ihren Familien und Freunden eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit.

Wir freuen uns

im nächsten Jahr wieder gemeinsam mit Ihnen für die St. Elisabeth Stiftung und die uns anvertrauten Menschen da sein zu dürfen.

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