Aktuelles

Mit Groß und Klein… Westfälische Pflegefamilien (WPF) unterwegs auf der Weser!

Traditionen entstehen, indem man sie lebt! Und so sind wir mit einigen unserer WPF-Pflegefamilien und den Kindern einmal mehr unterwegs auf der Weser gewesen. Bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel wurden die Schlauchboote klar gemacht und in Hameln ins Waser gelassen. Mit gemeinsamen Kräften sind wir Flussabwärts gepaddelt.

Die Ruhe und die Natur boten die Gelegenheit miteinander ins  Gespräch zu kommen, die Natur zu entdecken und die gemeinsame Anstrengung als positive Kraft zu erleben. Als besondere Ereignisse können wir hervorheben: „Wir haben einen Eisvogel gesehen!“, haben viel gelacht und die eigenen Stärken erfahren, auch andere Sprachen ausprobiert und unseren Horizont etwas erweitert. Wir haben eine gemeinsame Pause gemacht, Lunch-Pakete geteilt, sind ins Spiel gekommen und haben am Ende nett zusammen gesessen.

„Alle in einem Boot“ – eine Analogie mit dem manchmal störanfälligen Leben im  Alltag der WPF-Pflegefamilien. Manches Mal paddeln wir in eine falsche Richtung oder drehen uns im Kreis…lassen uns von dem Strom treiben oder kämpfen gegen den Wind…ganz wie „das normale Leben“, nur an einem entspannten Ort. Wir sind alle unterschiedlich, aber eins haben wir alle gemeinsam: Wir wissen nicht genau, was der Strom bringt; bleiben aber optimistisch und zuversichtlich… paddeln weiter, bleiben im Boot und gehen nicht baden!

Betriebsausflug der Kinder-und Jugendhilfe: Einmal um den Lippesee

Bei dem diesjährigen Ausflug der Mitarbeiter aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ging es mit dem Bus nach Schloss Neuhaus. Bei angenehmen Temperaturen und gut gelaunt wurde entlang des schönen Lippesees gewandert. Nach der halben Strecke machte die Gruppe Pause an einem Sandstrand, wo der Proviant nicht fehlen durfte. Der Fahrer brachte die Getränke und den Kuchen, die Musikbox wurde angestellt und die Stimmung stieg. Alle verteilten sich auf die Sonnenschirme, als nach wochenlangen Sonnentagen nun der Regen einsetzte. Mit Regenschirmen und Regenschutz ausgerüstet wurde die restliche Strecke durch Pfützen und Matsch bezwungen und teilweise durchnässt die Grillhütte erreicht.

Wer mutig und ausdauernd war, durfte den Kollegen seine Wasserski-Künste demonstrieren. Die anderen trockneten währenddessen Ihre Socken und stärkten sich mit Grillfleisch und Salaten. Es wurde getrunken, gegessen, gelacht und getanzt. Trotz der starken Regengüsse also ein sehr gelungener Tag!

Medikamentenroboter TAB in TIME – Erstes Gerät bei der Caritassozialstation im Test

Tüftlerteam aus Lippe entwickelt vollautomatischen Medikamentenspender

Eine Innovation aus Lippe wird derzeit in der St. Elisabeth Stiftung in Detmold getestet. Es geht um die Digitalisierung in der Pflege, dargestellt an der täglichen Tablettengabe bei chronisch Erkrankten oder Menschen mit Handicap. Ein gutes Beispiel, wie die Digitalisierung Selbstständigkeit fördern und Freiräume schaffen kann. (…)

Das neue Gerät automatisiert die Medikamentengabe und schafft den zu unterstützenden Kunden dadurch völlig neue Freiheiten und ein Plus an Lebensqualität. Das Bad Salzufler Start-Up-Unternehmen AKVIGO GmbH mit Gabriele Bunse als Geschäftsführerin steckte drei Jahre Entwicklungsarbeit in den eckigen Kasten, der gemeinsam mit POS Tuning und Herrn Udo Voßhenrich konzipiert wurde. Er ist pefekt auf den körperlich und chronisch erkrankter Menschen zugeschnitten und schenkt den Pflegekräften wertvolle Zeit mit den Kunden. (…)

Die Alltagstauglichkeit soll der neue lächelnde Computer jetzt unter Beweis stellen. Yeliz Altuntas von der Caritassozialstation in Detmold nimmt eines der ersten drei Gerät in Betrieb…

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Quelle: Detmolder Kurier Nr. 190, 27. Juni 2018, Seite 10

Sommerfest im Haus am Dolzer Teich

  

Bei kühlem, aber trockenem Wetter fand am 13. Juni  im  Haus am Dolzer Teich das diesjährige Sommerfest auf dem bunt geschmückten Vorhof statt. Die Darbietungen des Circus Kangatschi sowie besonders das anschließende Konzert des Orchesters Vahlhausen  konnten die Herzen und auch die Stimmung der zahlreich anwesenden Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter schnell erwärmen. Für das leibliche Wohl sorgten u.a. Würstchen und Fleisch vom Grill. Der musikalische Genuss animierte  zahlreiche Bewohner und Gäste gegen Ende noch  zu einem Tänzchen. Es war ein gelungenes Fest, darin waren sich alle einig.

Gutes tun und Orientierung finden

Anne Günther aus Reelkirchen macht einen Bundesfreiwilligendienst im Haus St. Elisabeth in Bad Meinberg

Der Bundesfreiwilligendienst ist gerade für Menschen zwischen Schule und Berufsleben eine sinnvolle Zeit der Findung. Für Anne Günther (19) aus Reelkirchen bei Blomberg diente es der Berufsorientierung. Außerdem lernt sie im Umgang mit Menschen viel dazu. Es ist ein Jahr, das ihr viele Chancen und Freiheiten bietet.

Anne Günther ist eine aufgeweckte junge Frau, die gerne mit Menschen umgeht. Zuhause in Reelkirchen trainiert sie als Übungsleiterin des TV Reelkirchen eine Kindergruppe im Videoclip-Dancing. Nach dem Abitur am Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg im Jahre 2017 wollte sie gerne etwas Neues ausprobieren und nicht gleich an einer Uni die Schulbank drücken. „Ich wollte ein Jahr lang etwas Gutes tun!“, sagt sie im Pressegespräch. Dafür ist der Bundesfreiwilligendienst genau die richtige Wahl, befand sie. Nach einigen Vorstellungsgesprächen entschied sie sich für die St. Elisabeth Stiftung. Am 15. August 2017 zog sie sich dann das grüne Polohemd an und wurde Teil des „grünen“ Teams – es war ihr erster Tag in der St. Elisabeth Stiftung in Bad Meinberg…

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Detmolder Kurier Nr. 187, 25. April 2018, Seite 11

Westfälische Pflegefamilien: Ein bunter Nachmittag ganz im Zeichen der Entspannung

Die Beraterinnen der Westfälischen Pflegefamilien der St. Elisabeth Stiftung  luden die Pflegeeltern zu einem entspannten und gesunden Nachmittag ein. Manchmal tut es einfach gut, dem Alltag zu entfliehen und – wie an diesem Samstag – in die Welt der Entspannung in zweifacher Weise einzutauchen.

Durch Leistungsdruck und Anforderungen im Alltag sind wir oft gezwungen, immer mehr zu geben, schneller und selbstloser zu werden. Das persönliche Wohlergehen, die eigenen Bedürfnisse und die Signale unseres Körpers werden dabei  häufig übersehen. Doch es gäbe ausreichende Möglichkeiten um abzuschalten, auszuruhen und dem eigenen Ich mit mehr Achtsamkeit zu begegnen, wenn wir diese kennen und nützen würden.

Der Einsatz von Entspannungsmethoden ist uns manchmal vielleicht noch nicht so geläufig. Also beschlossen wir, den Pflegeeltern die Möglichkeit zu geben, einen Nachmittag lang, diese Methoden kennen zu lernen. Frau Heidel brachte allen TeilnehmerInnen die Welt des Lachyogas nah, auf ganz ungezwungene und motivierende Art und Weise. Die Lust auf das spielerische Tun, Rhythmus, Atmung und Bewegung wurde unter den Teilnehmer*innen bald ansteckend und ….alle lachten, auch ohne es zu wollen,…denn Lachen ist gesund. Später begleitete uns Trainer Reinmöller aus Bad Salzuflen durch verschiedene Tai-Chi-Übungen. Die positive Stimmung hielt an und wir tauchten ein in eine Welt der bewussten Langsamkeit.

Die Idee für diesen Nachmittag zielte darauf hin ab, den WPF-Eltern eine Einführung in Entspannungsmethoden zu geben, quasi als ‚Gegenmittel‘ zum anstrengenden Alltag und den vielen „Energieräubern“, die das turbulente Familienleben tagtäglich mit sich bringt! Die Hoffnung ist, eine erweiterte innere Haltung zu fördern, die es jedem ermöglicht, etwas mehr für sich selbst zu tun!

Es war ein runder, sonniger, entspannter und angenehmer Nachmittag!